EU-DSGVO

Datenschutz
Grundverordnung 2018

Am 25. Mai 2018 ist es soweit! Die neue Datenschutz-Grundverordnung betrifft alle Unternehmen, die personenbezogene Daten verarbeiten. Uns das sind praktisch alle. Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, eine Buchhaltung – irgendwas davon hat jeder. An einer Dateninventur führt daher kein Weg vorbei.

Sie und Ihr Unternehmen müssen wissen, welche Daten wo, für welche Zwecke, wie lange verarbeitet werden, wie diese vor Zugriff geschützt sind und wo potenzielle Probleme möglich sind. Insbesondere Ihre Website und Ihr Newslettersystem sollten überprüft werden.

Was können wir
für Sie tun?

Art. 30 DSGVO enthält die Pflicht des Verantwortlichen, ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten zu führen, das sogenannte Verarbeitungsverzeichnis. Dies muss in schriftlicher oder digitaler Form vorhanden sein und ist bei Kontrollen vorzulegen. Die Führung eines Verarbeitungsverzeichnisses ist die Verantwortung des Datenschutzbeauftragten und wenn dieser fehlt, des Geschäftsführers.

Falls Sie Fragen zu Ihrer Website, zu Ihrem Betrieb, zur Erstellung eines Verarbeitungsverzeichnisses haben oder inwieweit Sie und Ihr Betrieb von der Datenschutzgrundverordnung betroffen sind stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch unter 0660 9085902 der per email: office@gastkom.at

Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten

VERORDNUNG (EU) 2016/679 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES Art 5

Personenbezogene Daten müssen

a) auf rechtmäßige Weise, nach Treu und Glauben und in einer für die betroffene Person nachvollziehbaren Weise verarbeitet werden („Rechtmäßigkeit, Verarbeitung nach Treu und Glauben, Transparenz“);

b) für festgelegte, eindeutige und legitime Zwecke erhoben werden und dürfen nicht in einer mit diesen Zwecken nicht zu vereinbarenden Weise weiterverarbeitet werden; eine Weiterverarbeitung für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, für wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gilt gemäß Artikel 89 Absatz 1 nicht als unvereinbar mit den ursprünglichen Zwecken („Zweckbindung“);

c) dem Zweck angemessen und erheblich sowie auf das für die Zwecke der Verarbeitung notwendige Maß beschränkt sein („Datenminimierung“);

d) sachlich richtig und erforderlichenfalls auf dem neuesten Stand sein; es sind alle angemessenen Maßnahmen zu treffen, damit personenbezogene Daten, die im Hinblick auf die Zwecke ihrer Verarbeitung unrichtig sind, unverzüglich gelöscht oder berichtigt werden („Richtigkeit“)

e) in einer Form gespeichert werden, die die Identifizierung der betroffenen Personen nur so lange ermöglicht, wie es für die Zwecke, für die sie verarbeitet werden, erforderlich ist; personenbezogene Daten dürfen länger gespeichert werden, soweit die personenbezogenen Daten vorbehaltlich der Durchführung geeigneter technischer und organisatorischer Maßnahmen, die von dieser Verordnung zum Schutz der Rechte und Freiheiten der betroffenen Person gefordert werden, ausschließlich für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke oder für wissenschaftliche und historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gemäß Artikel 89 Absatz 1 verarbeitet werden („Speicherbegrenzung“)

f) in einer Weise verarbeitet werden, die eine angemessene Sicherheit der personenbezogenen Daten gewährleistet, einschließlich Schutz vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung und vor unbeabsichtigtem Verlust, unbeabsichtigter Zerstörung oder unbeabsichtigter Schädigung durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen („Integrität und Vertraulichkeit“)

(2)Der Verantwortliche ist für die Einhaltung des Absatzes 1 verantwortlich und muss dessen Einhaltung nachweisen können („Rechenschaftspflicht“)

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